Internationale Studentenaustausche im Sommersemester 2010


Austauschprogramm 2010

Homepage Projektleiter Partneruniversität Kurszeit Thema
RIGA Prof. Dr. Heinrich   Latvijas Universitate Riga (Link)
1. - 15.8.2010 „Die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität-Strafrecht und Freiheitsschutz in Europa nach dem Vertrag von Lissabon"
BUDAPEST  Prof. Dr. Heger  Eötvös Loránd Universität Budapest (Link) Anfang bis Mitte August "Innere Sicherheit in Deutschland und Ungarn – strafrechtliche, öffentlich-rechtliche und europarechtliche Perspektiven"
 TIFLIS  Prof. Dr. Krauß  Staatliche Universität Tiflis (Link)
3. - 17.8.2010 "Rechte. Pflichten. Schutz? - Ein strafprozessualer Rechtsvergleich"

Die Austauschprojekte finden Anfang August 2010 zunächst eine Woche in der Partnerstadt und anschließend eine Woche in Berlin statt. Wir suchen Studierende, die interdisziplinär arbeiten und denken. Grundlage für die Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema ist die Erstellung einer Seminararbeit. Bei erfolgreicher Teilnahme am Rechtsvergleich können gegebenenfalls 2 SP als Schlüsselqualifikation erworben werden. Weiterhin können jeweils zwei TeilnehmerInnen eine Schlüsselqualifikation (2 SP für Journalerstellung) erwerben.
Download:
Flyer für die Bewerbergespräche (PDF-Format)

 

Projektpartner sind die Humboldt-Universität zu Berlin, insbesondere die Juristische Fakultät, und die Paul-Mintz- Gesellschaft. Die Projekte werden zum weit überwiegenden Teil durch Stiftungen sowie durch Spenden von Firmen, Kanzleien und Privatpersonen finanziert. In besonderem Umfang haben die Robert- Bosch-Stiftung und die Stiftung West-Östliche Begegnung seit vielen Jahren die Projekte gefördert. Die Volkswagen Stiftung hat bisher das begleitende Lehrmittelprojekt Jurextra finanziert.

Statistisches: An den Seminaren des Netzwerk Ost-West haben seit 1992 über 725 Studenten aus Mittel- und Osteuropa und Deutschland teilgenommen; 46 Georgier, 114 Ungarn, 108 Russen, 150 Letten und 398 Deutsche. Über 140 Studenten, Referendare und wissenschaftliche Mitarbeiter aus Berlin haben sich als Organisatoren oder Workshopleiter in den Projekten engagiert.

Trotz finanzieller Probleme konnte im Sommer 2009 mit Hilfe der Dr. Meyer-Stuckmann-Stiftung der Austausch mit der ELTE-Universität Budapest fortgesetzt werden. Daneben setzten die Staatlichen Universitäten Riga und Tbilisi ihren Studentenaustausch mit der Humboldt-Universität fort. Im Jahr 2001 umfasste das Netzwerk Ost-West fünf Austauschprojekte. Seit 1994 gibt es juristische Programme mit Studenten aus Berlin und Riga, seit 1996 mit Budapest, seit 2001 auch mit Tbilisi, von 1997 bis 2001 mit St. Petersburg, von 1998 bis 2002 mit Moskau.

Letzte Aktualisierung: 2. März 2010